Naturkulissen auf Kuba | Kuba entdecken mit travel-to-nature - Kuba
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Naturkulissen auf Kuba | Kuba entdecken mit travel-to-nature

Naturkulissen: Kuba von seiner schönsten Seite

Kuba - mehr als nur Havanna, Oldtimer & Zigarren

Wer sich das erste Mal über Kuba informiert, denkt mit Sicherheit erst einmal an die kubanische Revolution, an traumhafte Strände oder an bunte Oldtimer. Aber wer hätte in erster Linie an tosende Wasserfalle, dichten Dschungel oder winzige, flatternde Kolibris gedacht? Vermutlich die Wenigsten – doch Kuba ist ein Land mit vielen Facetten, die man auf einer Rundreise auf jeden Fall kennenlernen sollte!

„Dies ist das schönste Land, das Menschenaugen je gesehen haben.“  (Christoph Kolumbus). Die Landschaft ist geprägt von weiten Zuckerrohr-, Tabak- und Maisfeldern. Doch trotz der landwirtschaftlich stark genutzten Flächen hat Kuba eine artenreiche Flora. Tropischer Regenwald ist selten geworden, aber an den wenigen Stellen, wo er noch ungestört wächst, findet man üppigen Dschungel mit prächtigen Urwaldriesen. Außerdem gibt es eine Menge unterschiedliche, exotische Früchte. Dazu zählen die aromatischen Ananas, Bananen, Mango und auch Kokosnüsse. Direkt ins Auge sticht der Kakaobaum, der sich mit seinen weißen Blüten und dunkelgrünen Früchten von der Masse hervorhebt. Die Fauna auf Kuba, ist nicht nur Artenreich sondern auch einzigartig. Es gibt über 7.000 verschiedene Insektenarten, über 300 Vogelarten, Reptilien, Säugetiere und über 800 verschiedene Fischarten.


Regenwald mit endemischen Tierarten

Tief in das Regenwaldparadies kommt man ganz im Südosten des Landes, denn hier befindet sich der Gebirgszug der Sierra Maestra mit verschiedenen Nationalparks sowie der Nationalpark Alejandro de Humboldt. Beide Regenwaldgebiete sind definitiv einen Besuch wert, denn in Kuba gilt es eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt zu entdecken. Durch das karibische Klima, starke Höhenunterschiede im Land und die komplett unterschiedlichen landschaftliche, konnte sich im kubanischen Regenwald ein einzigartiges Ökosystem mit einigen endemischen Tierarten entwickeln.

Generell beherbergt Kuba über 300 verschiedene Vogelarten und bietet somit ein interessantes Angebot für Vogelbeobachter. Endemische Arten sind zum Beispiel der Nationalvogel Tocororo, dessen Gefiederfarbe die Kubanische Flagge angepasst wurde, das winzige Monte-Iberia-Fröschchen oder auch die Bienenelfe, der kleinste Kolibri der Welt.

Ganz unkonventionell steigt man in einen russischen Truck, um in die Bergwelt Kubas einzutauchen. Von dort aus wandert man durch unberührte Naturlandschaften, man quert Flüsse und kommt vorbei an tosenden Wasserfällen. Wer möchte besteigt hier den höchsten Berg Kubas – den Pico Turquino. Der anstrengende Aufstieg lohnt sich. Zwar ist der höchste Punkt des Berges von dichter Vegetation umgeben und der Ausblick ist eher verdeckt, jedoch eröffnet sich Ihnen ca. 5 Minuten vor dem Gipfel das ganze nördliche Tal. Nach weiteren 1,5 bis 2 Kilometer in Richtung des zweithöchsten Punktes der Sierra Maestra, dem Pico Cuba, kann man den Blick auf die Südküste richten. Eine Wanderung hier oben lohnt sich allemal. Wer die Augen während der Wanderung besonders gut aufhält, der kann womöglich den kleinsten Vogel der Welt – den Zunzuncito sehen. Der Hummelkolibri ist nur rund 6 cm groß und so schnell, dass man ihn meist eher nur hört als sieht.



Artenreiche Nationalparks

Eine ganz andere Kulisse bieten die kubanischen Mangrovenwälder, die man zum Beispiel im Alexander von Humboldt Nationalpark findet. Hier leben einige Wasservögel, die in den Bäumen brüten und ihre Jungen aufziehen. In einer Bucht des Marineschutzgebietes kann man sich als Kuba Reisender in ein Boot setzen und nach den ruhigen Seekühen, den Manatis, Ausschau halten, die es auf Kuba noch an mancher Stelle gibt. Wer eine entdeckt, hat ein seltenes Fotomotiv, an dem man sich auch noch nach Jahren erfreuen kann.

Ein ähnliches Bild und doch ganz anders bietet der Nationalpark Zapata im Süden Kubas. Der Park besteht hauptsächlich aus Sumpf-, und Mangrovengebiet – eine einzigartige Landschaft auf einer Karibikinsel. Das Biosphärenreservat ist zum einen Heimat einer endemischen Krokodilart (dem Kubakrokodil) und zum anderen ist das 5.000 qm² große Areal Lebensraum für viele Vogel- und Fischarten. Bei einer geführten Tour durch das Areal kann man einige der Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Besonders im Nordamerikanischen Winter ist das Gebiet dicht bevölkert, denn dann überwintern einige Zugvögel in den warmen Gefilden auf Kuba.

Dem Viñales Tal ganz im Western der Insel sollte man auch auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Die typischen Kalksteinfelsen (Mogotes) ragen hoch aus dem Flachland auf und verbreiten früh morgens eine mystische Stimmung. Wenn man zur richtigen Uhrzeit vor Ort ist, durchzieht ein tiefer Nebel das Flachland, der die Mogotes geradezu umarmt. Ein einzigartiger Anblick von einer Anhöhe aus.


Kuba Vinales Tal Aussicht

Geschütztes Kuba

Rund 20 % der Insel sind in irgendeiner Form geschützt. Der berühmteste Nationalpark ist der Parque Nacional Alejandro de Humboldt im Osten Kubas.

Nationalparks
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Bunt zu Wasser und in der Luft

Einzigartige Korallenriffe und eine bunte Vogelwelt zeichnen die Antilleninsel aus.

Flora & Fauna

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